Mittwoch, 3. November 2010

Rundreise durch das Heilige Land (5. Tag)

Kafernaum, See Genezareth, Nazaret. Vom Hotel ging es um 8:35 Uhr mit Koffern Richtung Nazaret, vorbei am Toten Meer, entlang des Jordan, vorbei am abgeriegelten Jericho (älteste Stadt der Erde) und Tiberias.
Zunächst besuchten wir die Ruinen von Kafernaum, dem Wohnort der Schwiegermutter von Petrus, wo Jesus während seines Wirkens in Galiläa lebte. Auf dem Wohnhaus befindet sich heute eine katholische Kirche.

Petrusstatue in Kafernaum
Ruinen Kafernaums - im Hintergrund: Die orthodoxe Kirche am Rande von Kafernaum

Zum Mittagessen kehrten wir in einem Kibbuz am See Genezareth ein, wo wir noch Zeit für ein Fußbad im See hatten und Muscheln gesammelt haben.

Danach fuhren wir weiter in die Altstadt von Nazaret, wo wir einen Granatapfelsaft tranken und einen Souvenirshop besuchten (... dessen Inhaber vermutlich Provision an unseren Reiseführer zahlt).
Am Granatapfelsaftstand erlebten wir einen typischen Fall von Herdentrieb: Joe sagte, er wolle mal so einen Saft probieren -  und fast die gesamte Reisegruppe stellte sich hinter ihm an! Der arme Kerl an der Saftpresse wusste gar nicht, wie ihm geschah!

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In Nazaret, wo Jesus aufgewachsen ist, besichtigten wir die Verkündigungsbasilika, die sehr modern aber wunderschön ist. Dort wird der Ort verehrt, an dem der Erzengel Gabriel Maria davon in Kenntnis setzte, dass sie den Messias gebähren werde. Auf dem Vorplatz und in der Kirche befanden sich Mosaike mit landestypischen Mariendarstellungen aus zahlreichen Ländern der Erde. Schlimmstes Objekt: - dreimal dürft ihr raten - Deutschland (ohne Bild).

Verkündigungsbasilika in Nazaret
Eine besonders schöne Mariendarstellung wurde seitens der USA gestiftet.
Im Innern der Verkündigungsbasilika
Hier wird der Ort verehrt, an dem der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des Messias "verkündete".


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Mit Einbruch der Dunkelheit fuhren wir zum Kibbuzhotel Lavi am See Genezareth. Dort haben wir die nächsten zwei Nächte verbracht.

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